Klassik

42. Reutlinger Kammermusikzyklus - Norbert Kaiser, Francis Gouton und Péter Nagy

Fr, 28. April 2017 20:00

Kleiner Saal
Ausverkauft
42. Reutlinger Kammermusikzyklus - Norbert Kaiser, Francis Gouton und Péter Nagy

Drei renommierte Solisten, vereint im Trio: In der Besetzung Klarinette, Violoncello und Klavier bringen Norbert Kaiser, Francis Gouton und Peter Nagy neben den Höhepunkten für diese außergewöhnliche Besetzung auch spannende Neuentdeckungen zu Gehör:
Beethovens “Gassenhauertrio” op. 11 trägt seinen Beinamen nach einem seinerzeit äußerst populären Thema, das Beethoven den Variationen des dritten Satzes zugrundelegt – auch heute noch ein echter Ohrwurm. Brahms Klarinettentrio op. 114 ist eines seiner letzten Kammermusikwerke. In ihm vereint er den Klang der Klarinette und des Violoncellos so wunderbar, dass ein zeitgenössischer Brahms-Freund schwärmte: „Es ist, als liebten sich die Instrumente“. Die Musiker beschenken uns aber auch mit drei spannenden Neuentdeckungen: Paul Juon ist ein zu Unrecht vergessener Grenzgänger zwischen Romantik und Moderne, zwischen Ost und West. Er wurde in Moskau als Enkel schweizerischer Zuckerbäcker geboren, studierte in Moskau und wirkte fast 3 Jahrzehnte in Berlin als angesehener Kompositionslehrer. Die Triominiaturen op. 18 des „russischen Brahms“ sind eine echte Entdeckung.
Gleiches gilt für das d-Moll-Trio op. 3 von Alexander von Zemlinsky, das in direktem Zusammenhang mit der ersten Begegnung zwischen Zemlinsky und Johannes Brahms im Jahr 1895 steht, die den jungen Zemlinsky sehr beeindruckt hatte. Ergänzt wird das Programm durch die Raum-Impressionen Nr. 3 von Marc Bornalie, so wunderbar kurz, modern und lustig...

Details:

Paul Juon (1872-1940)                3 Trio-Miniaturen op. 18
Hermann Zilcher (1881-1941)      Trio in Form von Variationen a-Moll (1938)
Alexander Zemlinsky                    Trio d-Moll op. 3            
Ludwig van Beethoven                 Trio B-Dur op.11 „Gassenhauertrio“
Johannes Brahms                        Trio a-Moll op. 114

Beethovens “Gassenhauertrio” op. 11 trägt seinen Beinamen nach einem seinerzeit äußerst populären Thema, das Beethoven den Variationen des dritten Satzes zugrundelegt - auch heute noch ein echter Ohrwurm. Brahms Klarinettentrio op. 114 ist eines seiner letzten Kammermusikwerke. In ihm vereint er den Klang der Klarinette und des Violoncellos so wunderbar, dass ein zeitgenössischer Brahms-Freund schwärmte: „Es ist, als liebten sich die Instrumente.“

Die Musiker beschenken uns aber auch mit drei spannenden Neuentdeckungen: Paul Juon ist ein zu Unrecht vergessener Grenzgänger zwischen Romantik und Moderne, zwischen Ost und West. Er wurde in Moskau als Enkel schweizerischer Zuckerbäcker geboren, studierte in Moskau und wirkte fast drei Jahrzehnte in Berlin als angesehener Kompositionslehrer. Die Triominiaturen op. 18 des „russischen Brahms“ sind eine echte Entdeckung.

Gleiches gilt für das d-Moll-Trio op. 3 von Alexander von Zemlinsky, das in direktem Zusammenhang mit der ersten Begegnung zwischen Zemlinsky und Johannes Brahms im Jahr 1895 steht, die den jungen Zemlinsky sehr beeindruckt hatte. Ergänzt wird das Programm durch spätromantische Triovariationen von Hermann Zilcher, der 1921 mit dem Würzburger Mozartfest eines der renommiertesten Musikfestivals gründete. Außerdem wirkte er auch ein Vierteljahrhundert als hochgeschätzter Direktor des dortigen Konservatoriums.

Konzertbüro am Markt
Marktplatz 14
72764 Reutlingen
Telefon 07121 302-292

Geschäftsstellen des Reutlinger General-Anzeigers
Reutlingen Telefon 07121 302-210
Metzingen Telefon 07123 964410
Mössingen Telefon 07473 946620
Münsingen Telefon 07381 936610
Pfullingen Telefon 07121 979210
Bürger- und Verkehrsverein Tübingen
Telefon 07071 91360
Henriette’s Kult-Tour Gomaringen
Telefon 07072 923971