Konzert

Kristóf Baráti, Violine und Gábor Farkas, Klavier

Mi, 17. Januar 2018 20:00

Kleiner Saal
Ausverkauft
Kristóf Baráti, Violine und Gábor Farkas, Klavier
Starten Sie musikalisch ins neue Jahr mit zwei großartigen Musiker aus Ungarn, dem Geiger Kristóf Baráti und dem Pianisten Gábor Farkas. Die beiden vielfach preisgekrönten Musiker bringen mit Werken von Beethoven, Brahms, Tschaikowski, Ysaÿe und Ravel wichtige Werke für Violine und Klavier auf die Bühne, darunter Ravels Tzigane, eines der anspruchsvollsten Meisterwerke der virtuosen Violinliteratur.

Details:

Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 4 für Violine und Klavier a-Moll op. 23
Johannes Brahms Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier A-Dur op. 100
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Souvenir d'un lieu cher op. 42
Eugène Ysaÿe Sonate für Violine solo d-Moll op. 27,3 „Ballade“
Maurice Ravel Tzigane. Rapsodie de concert

Beethovens komponierte seine 4. Violinsonate um 1800, zusammen mit der bekannten Frühlingssonate erschien sie 1801 im Druck. Brahms’ 2. Violinsonate op. 100 entstand während eines Sommeraufenthaltes am Thuner See in Erwartung einer lieben Freundin. Die entsprechend heiter-schwärmerische und leichte Grundhaltung zieht sich durch die ganze Sonate. Auch Tschaikowski schwelgt in Erinnerungen an einen teuren Ort (un lieu cher). Bei ihm ist es das Gut seiner Mäzenin Nadeschda von Meck, wo er mehrfach unter idyllischen Umständen zu Gast weilte. Die drei Stücke Souvenir d’un lieu cher op. 42 sind gern gespielte Werke des Repertoires für Violine und Klavier. Nach dem Vorbild von Johann Sebastian Bach schuf der belgische Komponist und Violinvirtuose Eugène Ysaÿe 6 Sonaten für Violine solo, die er jeweils einem bedeutenden Geiger der damaligen Zeit widmete. Seine 3. Sonate widmete er dem rumänischen Virtuosen George Enescu. Das atemberaubend rasche Ende, das sich die melodische und rhythmische Wildheit des mitteleuropäischen Volksliedrepertoires zu eigen macht, ist nach Ysaÿes eigenen Worten eine Erinnerung an gemeinsame Konzerte in Rumänien. Mit Maurice Ravels Konzertrhapsodie Tzigane beschließen die Künstler ihr Programm. Das mit technischen Höchstschwierigkeiten gespickte Werk schrieb Ravel für eine befreundete Geigerin. Sie führte es 1924 erstmals auf, seither hat es seinen Siegeszug auf die Konzertbühnen der Welt angetreten.

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