HORIZONTA Festival: Regenwälder - Leben im Dschungel

Termin: 02.03.2019

Uhrzeit: 11:00

Ort: Großer Saal

Genre: Kultur

Regenwälder

Leben im Dschungel

Wenn Hanke und Schonlau von ihren Reisen erzählen, klingt es manchmal nach Science-Fiction: Sie schwammen mit rosafarbenen Fluss-Delfinen im Amazonas und badeten mit Piranhas, sechs Meter langen Kaimanen und Scharen von bis zu anderthalb Meter langen Zitteraalen, die Stromschläge von 650 Volt austeilen können, in Flüssen. Sie fuhren mit Holzbooten durch überschwemmte Wälder, in denen Süßwasserhaie und Stachelrochen zwischen den Baumstämmen entlanggleiten, während Aras und Tukane in den Bäumen schreien und fette Frösche auf radgroßen Blättern sitzen. Sie wurden von Klammeraffen mit Ästen beworfen und von Bewohnern des Waldes zum Essen von Tapirherz eingeladen. In den Regenwald von Neuguinea drangen sie so tief ein, dass sie auf einen Stamm trafen, der nie zuvor Weiße gesehen hatte. Die Menschen zupften verwundert an Schonlaus blonden Beinhaaren, die in der Sonne leuchteten. Nachts umringten sie nach eingehender Untersuchung ihr Zelt und besangen es mit beschwörenden Liedern, um Geister fernzuhalten.

Hanke und Schonlau geben seltene Einblicke in eine Wunderwelt, in der leuchtende Pilze wachsen, fliegende und winkende Frösche leben und Insekten wie Pflanzen aussehen. Sie berichten von Begegnungen mit riesigen Anakondas und erzählen vom Leben der Orang-Utans im Kronendach der Urwaldriesen. Sie zeigen Fotos und Filmmaterial, das sie unter extremsten Bedingungen, über viele Jahre hinweg den geheimnisvollen Urwäldern entlocken konnten! Es können Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre vergehen, bevor der Regenwald einige seiner gut gehüteten Geheimnisse preisgibt. Sie haben gelernt, die Tricks der Tarnspezialisten zu durchschauen. Hinter den grünen Vorhang zu blicken lehrten sie Ureinwohner, mit denen Hanke und Schonlau monatelang unterwegs waren. Das ist das Wichtigste für Fotografen im Regenwald. Dank ihrer Sehschulung können sie heute auch ohne Fremdhilfe Zweige mit Beinchen und wandelnde Blätter entdecken. Die beiden lernten, wie es riecht, wenn Brüllaffen in der Nähe sind und mit welchen Rufen man die Aufmerksamkeit von Klammeraffen auf sich zieht. Und sie lernten die Kunst, sich nicht zu verlaufen.

Wenn sie von Begegnungen mit Menschen im Dschungel, mit seltenen Tieren oder von Naturschauspielen berichten, ist man als Zuschauer mittendrin, ist verzaubert und verblüfft. Ihre Komposition aus spektakulären Fotografien, spannenden Erlebnisberichten und einer beeindruckenden Geräuschkulisse macht diesen Vortrag zu einem unvergesslichen Ereignis.

Mit dem 1. HORIZONTA-Festival Reutlingen in der Stadthalle am 02.03.2019 präsentiert die Naturschutzorganisation AMAP mit den besten Bild- und Filmreferenten die Live-Reportagen „Regenwälder“, „4000erleben“, „An den Rändern des Horizonts“ sowie als Weltpremiere „Below Surface“.

Die Eintrittsgelder der HORIZONTA fließen zur Gänze in die Projekte zum Schutz des Mata Atlântica-Regenwalds an der brasilianischen Ostküste – dem Lebensraum der stark gefährdeten Goldkopflöwenäffchen. Weitere Infos unter www.horizonta-amap.de und www.amap-brazil.org.

Tickets gibt es im Vorverkauf ab 15,30 € bis 19,70 € inkl. VVK-Gebühren unter www.horizonta.reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: © Dieter Schonlau und Sandra Hanke

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=1KNIHs6VdMI

Veranstalter:

AMAP e. V., Hofstatt 5, 35037 Marburg

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