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Kiew Grand Ballett - Schwanensee

Kiew Grand Ballett

Schwanensee


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Klassik

Mittwoch

17.01.2024

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20:00 Uhr

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„Mit Kriegsbeginn brachen nicht nur meine Pläne in sich zusammen, sondern auch die Pläne und Träume aller Ukrainer*innen wurden von der russischen Artillerie zerbombt. Unser Leben und unsere Städte sind zerstört. Jetzt erst wird mir klar, dass Pläne zu haben ein Luxus ist, den ich mir momentan nicht leisten kann.“ Viktor Tomashek, Erster Tänzer des Kiew Grand Ballett


„Ballett ist eine Sprache der Welt, es kennt keine Grenzen“, betont Alexander Stoyanov, Gründer und Geschäftsführer des Kiew Grand Ballett (bzw. Kyiv Grand Ballet). 2014 von ihm in Kiew gegründet steht die Compagnie für klassische Ballettkunst auf höchstem Niveau. Das Repertoire der vielfach ausgezeichneten Tänzer*innen umfasst neben den klassischen Tschaikowsky-Ballettstücken „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“ unter anderem auch „Giselle“, „Don Quichotte“, „Romeo & Julia“ sowie einige moderne Ballette. Die traumhaften Kulissen und Kostüme stammen von den Designkünstlern der Nationalen Oper der Ukraine.


Seit Kriegsausbruch ist der Zeitplan der Compagnie straffer geworden – auch weil viele der Künstler*innen in den Tourneepausen selten oder gar nicht mehr in die Ukraine zurückkehren. 2022 tanzte das Ensemble unter anderem vor König Harald V. von Norwegen und Königin Silvia von Schweden. In Reykjavik begrüßte Islands Präsident Guðni Th. Jóhannesson das Kiew Grand Ballett und im Januar 2023 gratulierte Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages, der Truppe zum ersten Auftritt in Berlin.


Tschaikowskys „Schwanensee“ – eine märchenhafte Liebesgeschichte
Die märchenhafte „Schwanensee“-Geschichte von der verzauberten Prinzessin Odette mit der Musik von Pjotr Tschaikowsky zählt zu den großen, zeitlosen Klassikern des Balletts. Der „Schwanensee“ erfordert einerseits tänzerische Höchstleistung, andererseits schauspielerisches Talent – und beides umgesetzt mit spielender Leichtigkeit. Die Geschichte erzählt von dem Prinzen Siegfried, der am Vorabend seines 21. Geburtstages einen Schwarm wilder Schwäne beobachtet und sich entschließt, auf die Jagd zu gehen. Zuvor ermahnte ihn die Mutter, sich am morgigen Tage auf dem dafür veranstalteten Ball eine Gemahlin zu erwählen. Als der Prinz zum Schuss ansetzt, verwandelt sich der anmutigste der Schwäne in eine wunderschöne Frau. Es ist Odette. Sie wurde von Zauberer Rotbart verwunschen und kann nur durch den Schwur ewiger Treue und ehrlicher Liebe befreit werden. Der Prinz verspricht diesen Schwur zu leisten. Doch Rotbart hat das Paar belauscht. Er verhindert das Auftauchen von Odette auf dem Ball und schleust stattdessen seine Tochter Odile in Gestalt der (nun schwarzgekleideten) Schwanenkönigin auf den Ball ein. Die Täuschung gelingt. Als Rotbart den Betrug enthüllt, eilt der von Entsetzen gepackte Siegfried zum See. Dort trifft er im letzten Akt auf die echte Odette und auf den ihm nachgeeilten Zauberer Rotbart. Ein finaler Kampf um Odettes Befreiung und den Zauber der wahren Liebe beginnt.

Künstlerinnen und Künstler in Auswahl
Alexander Stoyanov, Gründer und Leiter
Stoyanov absolvierte seine Ballettausbildung an der Staatlichen Schule für Choreografie in Kiew. 2006 wurde er als „Erster Tänzer“ an die Nationale Oper der Ukraine berufen. Er ertanzte sich zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2009 beim internationalen Ballettwettbewerb in Moskau, beim „Premio Roma“ 2010 sowie bei der „Serge Lifar Competition of Ballet“ 2011. Angebote aus St. Petersburg, der Berliner Oper sowie dem Bolschoi-Theater in Moskau schlug er aus, um weiter die Ballettkunst in seiner Heimat ausüben und fördern zu können. 2014 gründete er das Kiew Grand Ballett, das die klassische Ballettkunst aus der Hauptstadt der Ukraine in die Welt tragen soll. 2019 wurde er mit der Auszeichnung „People’s Artist of Ukraine“ für seine Verdienste um die Kultur des Landes geehrt. Für die Tournee in Deutschland wird Tetiana Holiakova die künstlerische Leitung übernehmen. Geboren und ausgebildet in Kiew hat sie als aktive Tänzerin zahlreiche Preise ertanzt und wurde bereits 2011 mit dem Verdienstorden „People’s Artist of Ukraine“ ausgezeichnet.

Viktor Tomashek, Erster Tänzer
Viktor Tomashek (geb. 18.01.1990) ist Solo- und Haupttänzer beim Kiew Grand Ballett und bei der Nationalen Oper in Odessa. 2008 absolvierte er die Staatliche Choreografische Schule in Kiew. 2022 war er Teilnehmer der TV-Show „World of Dance“, die wegen des Krieges abgebrochen wurde. Seine Karriere führte ihn unter anderem als Rotbart („Schwanensee“), Basilo („Don Quichotte“), Prinz („Der Nussknacker“) oder Albert („Giselle“) auf die besten Bühnen in Frankreich, Deutschland, Italien, der Schweiz, den Niederlanden, Schweden, Bulgarien und China. 2014 musste er aus seiner Heimat fliehen, als die russische Armee Donezk besetzte. 2021, als erster Tänzer am Opernhaus, baute er in Odessa für seine Frau und seinen Sohn ein Haus und eröffnete mit seiner Frau eine Tanzschule. 2022 floh er erneut mit seiner Familie.

Mie Nagasawa, Erste Tänzerin
Geboren in Japan studierte Mie Nagasawa Ballett an einer internationalen Tanzschule und hatte sehr früh den Wunsch, mit einer Tanzkarriere die Welt zu entdecken. 2005 machte sie ihren Abschluss an der Waganowa-Ballett-Akademie in St. Petersburg. Von 2005 bis 2010 war sie Solistin am Ukrainischen Nationaltheater Donezk, von 2010 bis 2021 am Akademischen Opern- und Balletttheater in Kiew. Seit 2021 ist sie Solotänzerin des Kiew Grand Ballett. Ihre Tourneen führten sie durch Japan, China, die Vereinigten Arabischen Emirate, Spanien, Portugal, Frankreich, die Schweiz, Belgien, die Niederlande, Norwegen, Schweden, Finnland und Deutschland. 2012 war sie Finalistin bei der Nureyev International Ballet Competition in Ungarn. Sie erhielt 2013 einen Sonderpreis der Jury bei der Korean International Ballet Competition und gewann 2014 den ersten Preis der Estland International Competition.

Petra Conti, Erste Tänzerin
Vor dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine war Petra Conti regelmäßig Gasttänzerin an der Nationaloper in Kiew. Conti ist Solotänzerin des Los Angeles Ballet, ehemalige Solotänzerin des Boston Ballet und Primaballerina der La Scala Milano. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen der Glamour Talent Award (2018), der Danza e Danza Award (2011), der Roma in Dance Award (2012) und der Capri Award (2017). Ihre internationale Karriere startete sie 2006 mit Auszeichnung an der Nationalen Akademie für Tanz in Rom. Ihre Wege führten sie ans Bolschoi und Kremlin, zum Bayerischen Staatsballett, nach Toronto, Havanna, St. Petersburg, Kiew, Montreal, Rio, Rom und New York. Eine überwundene Krebserkrankung motivierte sie, mit einer eigenen Stiftung Geld für an Krebs erkrankte Kinder zu sammeln.

Marta Kaliandzuk, Tänzerin „Kleiner Schwan“
Mit 19 Jahren gehört Marta Kaliandzuk zu den jüngsten im Team und war 2023 erstmals mit dem Kiew Grand Ballett in Deutschland auf Tournee. Außerhalb der Tourneen wohnt sie bei ihren Eltern in Lwiw in der Westukraine. „Ich kann mir nicht vorstellen, meine Heimat dauerhaft zu verlassen“, sagt sie, „aber ich möchte der Welt zeigen, wie talentiert und professionell die Tänzerinnen und Tänzer aus der Ukraine sind. Wenn ich auf der Bühne bin, denke ich nicht mehr über den Krieg nach. Dann kann ich mich voll konzentrieren auf die Liebe meines Lebens: das Ballett.“

Veranstalter:

Vaddi Concerts GmbH

 


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  • Einlass ab 19.00 Uhr
  • Tickets erhältlich bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen, unter 01806 570 070* oder auf www.vaddi-concerts.de
    (*Bestell-Hotline der CTS EVENTIM AG & Co. KGaA (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen)

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